EMDRTHERAPIE

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Ges(ch)ehenes verarbeiten

EMDR ist eine etablierte Psychotherapiemethode.

 

Zentrales Element der EMDR-Therapie sind die geleiteten Augenbewegungen.

Diese sind mit den Bewegungen im REM-Schlaf vergleichbar. In dieser Phase nutzt jeder Mensch seine natürlichen Fähigkeiten zur Informationsverarbeitung. Positive wie negative Geschehnisse und Erfahrungen können in ihr verarbeitet werden.

  

Besonders belastende Lebensereignisse tragen häufig zur Entstehung von Störungen bei. Das kann unmittelbar nach dem Geschehen sein, aber auch erst Monate, Jahre oder Jahrzehnte später. Es müssen nicht immer die "großen Katastrophen" sein, die uns ein Leben lang beschäftigen. Manchmal ist es nur eine winzige Kleinigkeit im Erlebten, die uns nicht ganz aus der Bahn wirft, uns aber die Strecke holprig macht. Eigentlich etwas, was nicht der Rede wert ist und doch beeinflusst es unsere Gedanken so stark, dass es uns stört oder auch im Alltag beeinträchtigt. Oft äußert sich dies in Ängsten, Phobien, Stresszuständen, Blockaden oder anderen Belastungen.

 

Hier bietet die EMDR-Therapie eine wirksame Methode zur Nachverarbeitung der belastenden Erinnerungen.

  

Immer stärker rücken auch präventive Interventionen für Mitarbeiter von Rettungs- und Katastrophendiensten sowie der Feuerwehr in den Mittelpunkt des Interesses, da bei ihrer Arbeit häufig schockierende Eindrücke bewältigt werden müssen.