YAGERTHERAPIE

Diese Therapieform nutzt die Möglichkeit ein einmal erlerntes negatives Verhaltensmuster zu ändern oder abzulegen, ohne dass der Patient über sein Problem sprechen muss.

Fähigkeiten nutzen

Die Yager-Therapie ist seit 40 Jahren eine Form der Psychotherapie. Begründer dieser Therapieform ist Dr. Edwin K. Yager, klinischer Professor im Department of Psychiatry der University of California San Diego. Die Grundannahmen der Yager-Therapie bestehen darin, dass viele Erkrankungen psychisch (mit-)bedingt sind.

  

Viele Probleme sind ohne erkennbare organische Ursache und die Folge von früheren Erfahrungen und Ereignissen, die durch Erlebnisse verstärkt wurden. Hier spricht man von erlerntem Verhalten (Konditionierung).

Die YAGER-Therapie ermöglicht es, die Konditionierungen zu erkennen und zu lösen, indem sie die für das Bewusstsein des Patienten nicht zugänglichen Fähigkeiten und Ressourcen zur Überwindung der Probleme nutzt.

  

Ein Vorteil der YAGER-Therapie besteht darin, dass der Patient nicht über sein Problem sprechen muss. Es kann an dem Problem bzw. an den Beschwerden gearbeitet werden, ohne dass der Therapeut detaillierte Kenntnis darüber erlangen muss. Auch der Patient selbst muss nicht zwingend erfahren, welche Lebensereignisse zu den jeweiligen Beschwerden geführt haben. Der Therapeut führt den Patienten durch eine Serie logischer Schritte und deckt so dessen unbewusste Fähigkeiten auf.

 

Schon seit alters her wissen wir Menschen was gut für uns ist. Viele nennen es ihr Bauchgefühl. Es beeinflusst unser Erleben und Handeln und hilft dabei Entscheidungen zu treffen. Der Therapeut nutzt diese bereits vorhandenen mentalen Fähigkeiten des Patienten, die Ursache von Problemen zu erkennen und zu lösen.

 

Die von Dr. Yager in seinem Institut sowie in weltweiten Studien erhobenen Zahlen zeigen, dass die YAGER-Therapie sowohl bei Angsterkrankungen und Phobien, als auch bei Depressionen oder psychosomatischen Erkrankungen, hohe Erfolgschancen aufweist.

Klinische Hypnose und YAGER-Therapie ergänzen sich hervorragend. Überall dort, wo ursachenaufdeckende Hypnosetherapie nicht angewendet werden kann, kann durch den Einsatz der Yager-Therapie ein Behandlungsabbruch vermieden werden.

Anwendungsmöglichkeiten

• Ängste, Panikattacken und Phobien

 • Depressionen

 • Traumatisierungen

 • Süchte und Abhängigkeiten

 • psychische Belastungen und psychosomatische Beschwerden

 • chronische Schmerzen

 • Schlafstörungen

 • sexuelle Funktionsstörungen

 • Migräne und Spannungskopfschmerzen

 • Asthma

 • Allergien

 • Bluthochdruck

 • Reizdarmsyndrom

 • Neurodermitis